Die im Februar 2026 von Statistik Stadt Zürich veröffentlichten Zahlen sind erfreulich: Während die privaten Wohnbaugenossenschaften zum Beispiel in den fünf Jahren von 2015 bis 2019 pro Jahr durchschnittlich mehr als 900 Wohnungen auf Stadtzürcher Boden erstellten, nahm diese Zahl von 2021 bis 2025 um die Hälfte (ø 466 Wohnungen pro Jahr) ab.
Nun hat die Bautätigkeit der Wohnbaugenossenschaften wieder leicht zugenommen. So wurden 2024 rund 580 und 2025 bereits 618 Genossenschaftswohnungen fertiggestellt. Darüber hinaus waren Ende 2025 mehr als 2300 Wohnungen in Bau – hauptsächlich in den Stadtkreisen Affoltern, Albisrieden, Schwamendingen und Seebach.
Und zum Schluss noch zwei weitere Erkenntnisse der jüngsten Erhebungen: Gemäss der Mietpreis-Umfrage 2024 der Stadt Zürich – hier im Beispiel die Bruttomieten von 3-Zimmerwohnungen – geht die Mietpreisspanne zwischen der Kostenmiete und der Markmiete immer weiter auseinander, je jünger die Liegenschaften sind. Trotz Neubautätigkeit gelingt es den gemeinnützigen Wohnbauträgern also, die Mieten ihrer Wohnungen – neuerstellte Wohnungen miteingerechnet – um bis zu 40 % tiefer zu halten gegenüber jenen, die kommerziell vermietet werden.
