Fakten und Zahlen

260 Mitglieder, 66’000 Wohnungen, 20 bis 40 % günstiger als kommerzielle Vermieter, 500 Mio. Investitionen pro Jahr …

Die rund 260 Mitgliedsorganisationen von Wohnbaugenossenschaften Zürich mit rund 66’000 Wohnungen und Gewerberäumen engagieren sich nicht nur bei der Erstellung von langfristig günstigem Wohnraum und für ökologische Nachhaltigkeit. Diese gemeinnützigen* Genossenschaften, Stiftungen und Aktiengesellschaften setzen dabei auch architektonische Massstäbe, achten auf sozial verträgliche Verdichtung der Quartiere und ergänzen diese durch Krippen, Gewerbe- und Gemeinschaftsräume und -plätze. Dabei berücksichtigen sie auch neue Wohnformen für verschiedene Alter und Familienmodelle.

(*gemeinnützig gemäss dem Wohnbauförderungsgesetz des Bundes)

> Genossenschaften sind private Körperschaften (OR 828 ff)

> Die Mitglieder des Verbandes sind der Kostenmiete verpflichtet und entziehen das Land dem Markt und damit weiteren Preissteigerungen. (Gemäss Statuten des Verbandes)

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Darum ist ihr Wohn- und Gewerberaum in der Regel zwischen 20 und 40 % günstiger als jener kommerzieller Anbieter, was auch Fürsorge- und Ergänzungsleistungen einspart. (Statistik Stadt und Kanton Zürich)

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Nur ungefähr 5 % der Wohnungsmieten der Mitgliederorganisationen von wohnbaugenossenschaften zürich werden durch Kanton und Gemeinden vergünstigt – mit strengen Auflagen und regelmässigen, flächendeckenden Kontrollen. (Statistik Stadt und Kanton Zürich, ausgenommen Wohnungen im Besitz der Städte und Gemeinden)

> Der weitaus grösste Teil des Landes, auf dem Gemeinnützige bauten, ist im Besitz der jeweiligen Bauträger und nur etwas 10 % Baurechtsland. (Studie «Landgeschäfte der Stadt Zürich …» 2013)

> Baurechte sind keine versteckten Subventionen, im Gegenteil: Der Barwert der über die Jahrzehnte stetig fliessenden Baurechtszinsen erreicht in der Regel den heutigen Marktwert. Mit dem Vorteil, dass das Land immer noch dem Baurechtsgeber gehört.

> Geringerer Wohnflächenverbrauch pro Kopf: 36 m2 bei Gemeinnützigen, 55 m2 im Stockwerkeigentum. (Statistik Stadt und Kanton Zürich)

> Dank dichterer Belegung für die Gemeinde geringere Infrastrukturkosten pro Bewohnendem und höherer Steuerertrag pro Quadratmeter Wohnfläche.

> Gemeinnützige Bauträger investieren jährlich rund 500 Mio. Franken und sind damit ein grosser Auftraggeber für das hiesige Gewerbe. (Gemäss Statistik Stadt und Kanton Zürich, davon 2015 allein in der Stadt Zürich 373 Mio. Franken)

> Der Anteil gemeinnütziger Wohnungen beträgt im Kanton Zürich 9 %, Tendenz sinkend. Im Vergleich dazu beträgt er in der Stadt Zürich 27 %, in Winterthur 12 %. (Statistik Kanton Zürich)

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